Eric Rivers (H.e.a.t)

  • 04.05.2014
Kurzinterview
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Eric Rivers (H.e.a.t) - News
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Höfliche Moshpits und warum Ace Of Base überbewertet sind.

CDstarts: Nenne drei Alben für die berühmte einsame Insel und ein weiteres, welches es fast geschafft hätte, mitzukommen, aber am Ende zu Hause bleiben musste und begründe die Entscheidung!

Eric Rivers:

  • Elton John - „Goodbye Yellow Brick Road“. Ein Meisterwerk mit vielen verschiedenen Stilen. Das ist wichtig, denn auf einer Insel muss man in verschiedene Stimmungen kommen.
  • Fleetwood Mac - „Rumours“. Hier gilt das gleiche. Es ist von Anfang bis zum Ende ein rundes Album auf dem die verschiedensten Menschen singen.
  • Foo Fighters - „The Color And The Shape“. Du möchtest auf der Insel schließlich auch mal so richtig abrocken.
  • Bruce Springsteens „Born To Run“ ist ein weiteres Meisterwerk, welches es aber nur fast geschafft hat. Ich kann es aber in meinem Kopf abspielen, weshalb ich es nicht auf der Insel brauche.

CDstarts: Fast jeder besitzt alte Platten/CDs in seiner Sammlung, die ihm inzwischen peinlich sind. Wie lautet Deine gut gehüteten Musikgeheimnisse, warum schämst Du Dich für sie und warum hast Du sie noch nicht entsorgt?

Eric Rivers: Backstreet Boys, Michael Bolton, Spice Girls... Die Liste ist lang. Aber ich höre alles, weshalb ich ziemlich offen mit meinen Guilty Pleasures umgehe.

CDstarts: Welches gemeinhin als „Klassiker in der Musikgeschichte“ bezeichnete Album gefällt Dir persönlich gar nicht und warum?

Eric Rivers: Nun, Nirvana ist noch nie mein Bier gewesen. Ace Of Base ist mir ein musikalisches Rätsel. Sie klingen grauenhaft und ihre Platten wurden dennoch zig Millionen Mal verkauft.

CDstarts: Womit verbringst Du Deine Zeit neben der Musik? Betreibst Du Sportarten, hast Du Hobbys oder genießt Du die ruhigen Momente lieber allein oder zusammen mit Freunden und Familie?

Eric Rivers: Also, da wären viele Serien. Ich schaute True Detective in nur zwei Tagen, fünf Stunden pro Tag. Außerdem laufe und trainiere ich.

CDstarts: Was war der verrückteste Moment, den Du als Musiker jemals bei einem Deiner Konzerte/Auftritte erlebt hast?

Eric Rivers: Stromschläge zu bekommen passiert nun mal. Und es passierte die ganze Zeit, als wir in China spielten. Aber als ich das erste Mal einen Moshpit in Japan sah, war das ein verrückter Moment. Es war ein „höflicher“ Pit. Die Leute fingen an, in der Mitte des Publikums im Kreis zu laufen. Weißt du, ohne sich überhaupt zu berühren. Das ließ meine Kinnlade runter klappen.

CDstarts: Wenn Du kein Musiker wärst, welchen Beruf würdest Du ausüben und warum?

Eric Rivers: Hockey-Spieler. Definitiv! Ich liebe diesen Sport.

CDstarts: Welchen Star würdest Du nicht von der Bettkante schubsen und warum nicht?

Eric Rivers: Ich würde gerne mit Peabo Bryson, er sang viele Disney Themes, kuscheln und von ihm ein Schlaflied gesungen bekommen. Nebenbei wäre noch Mila Kunis toll.

CDstarts: Warum habt Ihr Euch ausgerechnet für Tobias Lindell als Produzent für „Tearing Down The Walls“ entschieden?

Eric Rivers: Es ist so einfach mit ihm zu arbeiten. Er lässt uns einfach unser Ding machen, aber behält dennoch die Kontrolle. Und er lässt uns fantastisch klingen.

CDstarts: Wie lautet Dein Lieblingssong auf dem neuen Album und warum?

Eric Rivers: Ich würde „Point Of No Return“ sagen. Einfach eine tolle Hardrock-Hymne mit einigen Arrangements, die ziemlich neu für uns sind.

CDstarts: Wie war Deine Herangehensweise an das Komponieren und Texten des neuen Albums?

Eric Rivers: Wir machen einfach das, worauf wir Lust haben. Wir haben künstlerische, kreative Freiheit. Wir probieren einfach Sachen und denken nicht daran, was Leute davon halten. Es sollte sich als das Richtige herausstellen.

Bearbeitet von für CDstarts.de

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