Bastian Baker Interviews

  • 23.05.2014
Kurzinterview mitBastian Baker
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Bastian Baker - News
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Der schweizer Singer/Songwriter im Interview.

CDstarts: Nenne drei Alben für die berühmte einsame Insel und ein weiteres, welches es fast geschafft hätte, mitzukommen, aber am Ende zu Hause bleiben musste und begründe Deine Entscheidung!

Bastian Baker: Auf die einsame Insel würde ich mitnehmen:

Eine meiner Lieblingsplatten, die es wohl nicht schaffen würde, wäre „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana, das wäre wohl etwas zuviel für die Insel.

CDstarts: Fast jeder besitzt alte Platten/CDs in seiner Sammlung, die ihm inzwischen peinlich sind. Wie lauten Deine gut gehüteten Musikgeheimnisse, warum schämst Du Dich für sie und warum hast Du sie noch nicht entsorgt?

Bastian Baker: Ich denke, der Künstler, für den ich mich etwas schämen könnte, ist ein Italiener: Nek. Ich war ein Riesenfan von ihm. Ich war noch sehr jung und seine war mit die erste Platte, die ich gekauft habe. Ich habe ihn immer gerne gecovert. Das ist einer dieser Künstler, die musikalisch vielleicht nicht ganz so stark sind, die man aber trotzdem liebt. Ich finde ihn super. Ich habe ihn immer in meiner Sammlung, weil ich ihn immer noch toll finde. Er ist Teil meiner Geschichte und für Musik muss man sich eigentlich nicht schämen.

CDstarts: Welches gemeinhin als „Klassiker in der Musikgeschichte“ bezeichnete Album gefällt Dir persönlich gar nicht und warum?

Bastian Baker: Ein Klassiker den ich nicht sehr gerne habe? Es gibt eigentlich nicht wirklich jemanden. Wenn ich jemanden nicht mag, dann höre ich ihn einfach nicht. Da übe ich nicht wirklich Kritik dran.

CDstarts: Womit verbringst Du Deine Zeit neben der Musik? Betreibst du eine Sportart, hast du Hobbys oder genießt Du die ruhigen Momente lieber allein oder zusammen mit Freunden und Familie?

Bastian Baker: Die ruhigen Momente mit meiner Familie und meinen Freunden sind sehr selten. Das genieße ich dann immer. Die sind immer sehr cool. Ich spiele auch viel Tennis. Das ist mittlerweile mein Lieblingssport. Im Winter Ski fahren in unseren schönen Schweizer Bergen und im Sommer liebe ich grillen.

CDstarts: Was war der verrückteste Moment, den Du als Musiker jemals bei einem eigenen Konzert/Auftritt erlebt hast?

Bastian Baker: Da gibt es viele. In Deutschland hatten wir zum Beispiel einen am 3. Oktober 2013, als wir vor dem Brandenburger Tor gespielt haben vor mehr als 700.000 Leuten. Das war sehr speziell. Auch verrückt war unser erster Auftritt in Südkorea in einem Stadion vor 10.000 Leuten. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Das war auch super besonders.

CDstarts: Wenn Du kein Musiker wärst, welchen Beruf würdest Du ausüben und warum?

Bastian Baker: Dann wäre ich gerne Journalist geworden. Das ist ein sehr cooler Job mit vielen verschiedenen Facetten. Man reist sehr viel und trifft viele interessante Leute. Vielleicht wäre es auch professioneller Tennisspieler geworden.

CDstarts: Welchen Star würdest Du nicht von der Bettkante schubsen und warum nicht?

Rihanna.

CDstarts: Warum hast Du Dich ausgerechnet für Philippe Weiss als Produzenten für „Tomorrow May Not Be Better“ entschieden?

Bastian Baker: Der Produzent bin ich eigentlich ich. Den Mix hat allerdings er gemacht inkl. Bass und Drums. Er war sehr wichtig in diesem Projekt. Er ist ein Schweizer der in Frankreich arbeitet. Er ist sehr bekannt für den coolen Sound, den er macht und er ist charakterlich sehr stark. Man kann auch super mit ihm in Dialog treten. Bei der Arbeit an dem Album hat er hat die ersten drei, vier Stunden alleine gearbeitet. Dann kam ich dazu und wir haben die Feinheiten gemeinsam ausgearbeitet. Es war cool mit ihm.

CDstarts: Wie lautet Dein Lieblingssong auf dem neuen Album und warum?

Bastian Baker: Alle Songs haben eine eigene Geschichte. Da möchte man eigentlich nicht wählen. Vielleicht aber der letzte Song. „Song About A Priest“. Am Schluss haben wir da wirklich gerockt. Der Song ist wirklich cool. „Lucky“ und „I'd Sing For You“ sind live ganz toll. Da singen alle mit. Das ist toll.

CDstarts: Wie war Deine Herangehensweise an das Komponieren und Texten des neuen Albums?

Bastian Baker: Das sind Texte und Melodien, die ich teilweise schon mit 15 geschrieben habe und endlich konnte ich sie aufnehmen. Sie handeln von vielen verschiedenen Themen. Die Beziehung zu Zeit, zum Sterben, zu verschiedenen Menschen, die Gefühle, die man als Teenager hat. Ich habe immer sehr schnell komponiert und gleichzeitig Melodie und Text ausgearbeitet. Das ist meine Herangehensweise.

Bearbeitet von für CDstarts.de

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