Jazzkantine Interviews

  • 20.09.2016
Kurzinterview mitJazzkantine
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Jazzkantine - News
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Auf Zeitreise zu den Anfängen des HipHop.

CDstarts: Welcher Film oder welches Buch hat euch im Leben am meisten inspiriert und wie lautet die Geschichte dahinter?

Christian Eitner: „Saturday Night Fever“ mit John Travolta, da wusste ich, dass ich Popstar werden will.

CDstarts: Auf welchem Album eines anderen Künstlers hättet ihr gerne mitgespielt?

Christian Eitner: Quincy Jones - „Back On The Block“. Hat nicht geklappt, aber dann haben wir mit der Jazzkantine eben was Ähnliches gemacht…

CDstarts: Ist einer eurer Songs beim Publikum schon mal völlig anders angekommen, als ihr es erwartet habt? Welcher war es und was hat das mit euch gemacht?

Christian Eitner: „55555” war unsere erste Single und hatte viel Air-Play. Die Leute haben dann immer bei uns in Braunschweig die Nummer gewählt, hatten dann aber nur die Taxi-Zentrale dran. Die fanden das gar nicht lustig…

CDstarts: Gab es schon mal einen Moment, in dem ihr die Musik am liebsten hingeworfen hättet? Wann war das und was hat euch motiviert, es doch nicht zu tun?

Christian Eitner: Das hat man in einem Musikerleben ständig. Wenn eine CD floppt, ein Konzert schlecht besucht ist. Wenn es Streit mit den Kollegen oder der Plattenfirma gibt. Aber die Liebe zur Musik lässt einen dann doch immer wieder weiter machen…

CDstarts: Was war der übelste Job den ihr gemacht habt, um über die Runden zu kommen?

Christian Eitner: Na ja, Job? Bundeswehr. Irgendwie hat mich keiner gewarnt und dann hatte ich den Salat. Vor allem, weil es nichts zu tun gab und man nur rumgegammelt hat. Aber immerhin war die Zeit gut genug, dass mir klar wurde: Mach was aus deinem Leben!

CDstarts: Für welchen Spleen werft ihr privat am meisten Geld aus dem Fenster?

Christian Eitner: Gut essen gehen.

CDstarts: Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdet ihr gerne mal im Riesenrad stecken bleiben wollen und warum?

Christian Eitner: Nastassja Kinski.

CDstarts: Welche Platte würdet ihr unbedingt als Pflichtkauf empfehlen und was ist das Besondere an ihr?

Christian Eitner: „Prince“ von Prince, sein zweites Album. Als jüngster Produzent bei seiner damaligen Plattenfirma aufgenommen und alle Instrumente selbst eingespielt.

CDstarts: Welche Wünsche oder Ziele verbindet ihr mit eurem aktuellen Album „Old’S‘Cool“?

Christian Eitner: Vielen Leuten eine Freude machen.

CDstarts: Gab es bei den Aufnahmen des Albums Missgeschicke, kleine Wunder oder große Tragödien?

Christian Eitner: Das Wunder ist, dass wir nach 22 Jahren immer noch zusammen Musik machen...

CDstarts: Wie lautet die Geschichte hinter dem Plattencover?

Christian Eitner: Wir gehen auf Zeitreise zu den Anfängen des HipHop in den USA. Also zu den Songs, die uns selbst mal inspiriert haben. Dabei rausgekommen sind neue Versionen mit deutschen Texten von Acts wie Grandmaster Flash, EPMD, Tone-Loc, Sugarhill Gang u.a.

CDstarts: Auf welchen Song dieses Albums seid ihr besonders stolz und warum?

Christian Eitner: Ich mag „I know you got soul“, weil er den Konzeptgedanken so gut widerspiegelt. Im Original von Bobby Bird und James Brown, haben in den Achtzigern Eric B. & Rakim einen Rap-Hit draus gemacht. Wir wiederum mit neuem Text dann einen coolen Remake.

Bearbeitet von für CDstarts.de

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