Brothers Of Santa Claus Interviews

  • 01.04.2017
Kurzinterview mitBrothers Of Santa Claus
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Brothers Of Santa Claus - News
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Bela und Maxi von den Brothers Of Santa Claus.

CDstarts: Welcher Film oder welches Buch hat euch im Leben am meisten inspiriert und wie lautet die Geschichte dahinter?

Brothers Of Santa Claus: Der Film „Only Lover Left Live“ von Jim Jarmusch war sehr inspirierend. Es geht um Vampiere in der heutigen Zeit und der Film zeigt sehr schön, wie man sich das ewige Leben vorstellen kann. Außerdem, und das ist nicht unerheblich, ist der Soundtrack mega fett!

CDstarts: Auf welchem Album eines anderen Künstlers hättet ihr gerne mitgespielt?

Bela: „In Rainbows” von Radiohead.
Maxi: „Talkie Walkie” von Air.

CDstarts: Ist einer eurer Songs beim Publikum schon mal völlig anders angekommen, als ihr es erwartet habt? Welcher war es und was hat das mit euch gemacht?

Brothers Of Santa Claus: Klar, das kommt häufig vor. Es ist eigentlich immer so, dass Songs von Konzert zu Konzert unterschiedliche Reaktionen im Publikum auslösen. Das liegt unter anderem sicher daran, dass wir die Songs nicht immer mit derselben Energie performen können. Es hängt aber auch immer von der Energie des Publikums ab. Zum Beispiel haben wir für den Song „Snowstorm“ schon oft sehr gute Resonanz bekommen. Einmal haben wir ihn aber in einem Club gespielt, wo die Leute schon vor unserem Konzert total betrunken waren... Da kam er dann nicht so gut an.

CDstarts: Gab es schon mal einen Moment, in dem ihr die Musik am liebsten hingeworfen hättet? Wann war das und was hat euch motiviert, es doch nicht zu tun?

Brothers Of Santa Claus: Klar, es gibt immer wieder Momente in denen man am großen Ganzen zweifelt. Wenn man zum Beispiel seit Monaten versucht einen Song fertig zu kriegen und es einfach nicht klappt. Das kann schon einmal sehr frustrierend sein. Meistens hilft es dann einfach einen gewissen Abstand zu dem bestimmten Thema zu bekommen und sich mit Sachen zu beschäftigen, die besser laufen.

CDstarts: Was war der übelste Job den ihr gemacht habt, um über die Runden zu kommen?

Brothers Of Santa Claus: Fließband.

CDstarts: Für welchen Spleen werft ihr privat am meisten Geld aus dem Fenster?

Brothers Of Santa Claus: Alkohol.

CDstarts: Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdet ihr gerne mal im Riesenrad stecken bleiben wollen und warum?

Brothers Of Santa Claus: Angela Merkel. Sie ist eine sehr mächtige Person, die man durch ihre öffentlichen Auftritte nur schwer durchschauen kann. Es wäre sicher spannend, mit ihr ein paar Worte zu wechseln. Und sich bei Bedarf gegenseitig zu wärmen.

CDstarts: Welche Platte würdet ihr unbedingt als Pflichtkauf empfehlen und was ist das Besondere an ihr?

Brothers Of Santa Claus: „Warpaint von Warpaint. Einzigartige Klangästhetik, eigenständiges Songwriting, mega fett.

CDstarts: Welche Wünsche oder Ziele verbindet ihr mit eurem „Not OK“-Album?

Brothers Of Santa Claus: Wir hoffen natürlich, dass uns das neue Album in vieler Hinsicht weiterbringt.

CDstarts: Gab es bei den Aufnahmen des „Not OK“-Albums Missgeschicke, kleine Wunder oder große Tragödien?

Brothers Of Santa Claus: Eine große Tragödie war der Sportunfall von Alex, unserem Produzenten. Wir haben ein Fußballmatch mit einer chilenischen Cumbiaband angezettelt, die auch gerade im Funkhaus am Aufnehmen war. Einer der Gegenspieler, 190cm groß, 100 Kilo schwer, ist Alex ins Knie gesprungen. Danach mussten wir erstmal ein paar Wochen Pause machen.

CDstarts: Wie lautet die Geschichte hinter dem „Not OK“-Plattencover?

Brothers Of Santa Claus: Wir fanden einfach das Motiv „Gladiole“ passend und spannend. Während die Gladiole für die zarten und zierlichen Passagen des Albums steht soll der Balken die harten Brüche und Kontraste darstellen. Zusammen kann man das Cover dann als Versinnbildlichung des Albumtitels „Not OK“ verstehen.

CDstarts: Auf welchen Song dieses Albums seid ihr besonders stolz und warum?

Maxi: Ich glaube, da hat jeder seinen eigenen Liebling. Bei mir ist das wahrscheinlich der Titelsong des Albums „Not OK“. Ich hätte nicht gedacht, dass wir es schaffen, die Stimmung, die der Song erzeugt, wenn wir ihn live spielen, so echt auf Platte zu bringen. Darauf bin ich schon stolz.

Bearbeitet von für CDstarts.de
Fotocredit: Bela Hagel

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