Lina Maly Interviews

  • 25.05.2017
Kurzinterview mitLina Maly
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Lina Maly - News
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Die Hamburger Newcomerin im Gespräch.

CDstarts: Welcher Film oder welches Buch hat dich im Leben am meisten inspiriert und wie lautet die Geschichte dahinter?

Lina Maly: Um ehrlich zu sein, habe ich da gar keine innerliche Rangliste. Häufig sind es biographische Romane oder historische Werke, wie zum Beispiel „Das Brot der frühen Jahre“ von Heinrich Böll, die mich nachhaltig berühren.

CDstarts: Auf welchem Album eines anderen Künstlers hättest du gerne mitgespielt?

Lina Maly: Ich kann mir vorstellen, dass die Aufnahmesessions bei „Seeed“ auf eine gute und liebevolle Art intensiv und unterhaltsam gewesen sein müssen.

CDstarts: Ist einer deiner Songs beim Publikum schon mal völlig anders angekommen, als du es erwartet hast? Welcher war es und was hat das mit dir gemacht?

Lina Maly: Nein, tatsächlich kann ich hier mit keiner guten Geschichte um die Ecke kommen.

CDstarts: Gab es schon mal einen Moment, in dem du die Musik am liebsten hingeworfen hättest? Wann war das und was hat dich motiviert, es doch nicht zu tun?

Lina Maly: Da ich erst 20 Jahre alt bin, liegt dieser Punkt sicherlich noch ein bisschen in der Zukunft.

CDstarts: Was war der übelste Job den du gemacht hast, um über die Runden zu kommen?

Lina Maly: Da kommt wahrscheinlich zukünftig auch noch einiges auf mich zu. Bis jetzt hatte ich immer Glück, das anstrengendste und gleichzeitig schönste war aber vermutlich drei kleine Kinder zu babysitten.

CDstarts: Für welchen Spleen wirfst du privat am meisten Geld aus dem Fenster?

Lina Maly: Essen. Ich liebe Essen.

CDstarts: Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdest du gerne mal im Riesenrad stecken bleiben wollen und warum?

Lina Maly: Auf alle Fälle mit jemandem, der meine Höhenangst respektiert und nicht anfängt lebensmüde Schaukel-, oder Kletteraktionen zu starten. Vielleicht mit Thees Uhlmann.

CDstarts: Welche Platte würdest du unbedingt als Pflichtkauf empfehlen und was ist das Besondere an ihr?

Lina Maly: Joni Mitchells „Night Ride Home”. Unabhängig davon, dass es unfassbar schön ist, Joni Mitchells Stimme und Texten zu folgen, passt die Platte zu den meisten Stimmungen und birgt sehr viel Entdeckungspotenzial.

CDstarts: Welche Wünsche oder Ziele verbindest du mit deinem Debütalbum „Nur zu Besuch“?

Lina Maly: Ich glaube, wir alle sind Täter und Opfer unserer Gesellschaft und unserer selbst. Und seit einiger Zeit brodelt in mir eine Mischung aus dezenter Weltverschwörung und Wunsch sie auf irgendeine Weise auch nur ein Stückchen zu „verbessern“.

CDstarts: Gab es bei den Aufnahmen des „Nur zu Besuch“-Albums Missgeschicke, kleine Wunder oder große Tragödien?

Lina Maly: Ein kleines Wunder gab es bei dem Lied „Rauschen“ , als wir nach der fertigen Session abends auf gut Glück immer wieder neue Backingchöre ausprobiert und sie anschließend aus Spaß alle gleichzeitig laufen lassen haben. In dem Wissen, dass es unglaublich schief klingen muss, waren wir so positiv überrascht, dass dieses leicht schiefe „Geträller“ mittlerweile gar nicht mehr wegzudenken ist.

CDstarts: Wie lautet die Geschichte hinter dem Plattencover?

Lina Maly: Das Foto ist von dem lieben Sven Sindt, der auch unsere Akustik Sessions gedreht hat.

CDstarts: Auf welchen Song dieses Albums bist du besonders stolz und warum?

Lina Maly: Mein allererstes Lied, das ich geschrieben habe, hat es mit raufgeschafft. „Hin Zum Tal“ heißt es und zeigt immer noch recht aktuell meine Wunschvorstellung davon, wie ich meine letzten Jahre verbringen möchte.

Bearbeitet von für CDstarts.de
Fotocredit: Felix Wittich

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