Amon Amarth Live: Wien, 11.11.2006, Planet Music

  • 14.11.2006
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Amon Amarth - Live: Wien, 11.11.2006, Planet Music - News
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Die Ankunft des schwedischen Death-Metal-Bollwerks namens Amon Amarth wirft im beschaulichen Wien seine dunklen Schatten.

</a> Die Ankunft des schwedischen Death-Metal-Bollwerks namens Amon Amarth wirft im beschaulichen Wien seine dunklen Schatten. Unbehaglicher Nieselregen, lebhafte Windstöße und die um 20 Uhr bereits allgegenwärtige Finsternis sind wie geschaffen für eine Einstimmung auf ein Konzert der Nordmänner. Bevor der Fünfer allerdings mit metallischem Eifer über den ausverkauften Planet Music niederfährt, dürfen Tyr und Wintersun schon mal den Ofen anwerfen und der anwesenden Menschenschar einheizen.  </p>

<p><a href=]http://bilder.filmstarts.de/verzeichnis/musik/berichte/amon.amarth.live/Amon03.jpg target="></a> Nach etwa 20 Minuten gibt es dann vom ehemaligen Ensiferum-Sänger Jari Mäenpää und seinen finnischen Kollegen gehörig eins auf die Glocke und die Doublebassdrum wird zum ersten Mal vollständig ausgereizt, sodass einem die Ohren wackeln. Die Schreiattacken des Wintersun-Fronters sind allerdings weniger interessant, genauso wie seine starre Körperhaltung hinter dem Mikro, die eher auf einen Eisklotz, denn auf Begeisterung über seinen Auftritt schließen lässt. Wenigstens lassen sich seine Bandmitglieder nicht davon abhalten, ordentlich die Sau raus zu lassen und dem sichtlich zufriedenen Publikum weiterhin eine gute Show abzuliefern.    </p>

<p><a href=]http://bilder.filmstarts.de/verzeichnis/musik/berichte/amon.amarth.live/Amon05.jpg target=">[thumb:left| Bevor der Amon Amarth-Frontmann das Headbanginferno „Asator“ im späteren Verlauf des Abends mit den Worten „Son of Odin, Thunder god, Master of war, Asator“ losbrechen lässt, fordert er die versammelte Menge noch einmal schnell auf in seine eigens mitgebrachte Digicam zu glotzen, damit die Tourerinnerungen auch ordentlich was hergeben. Sympathisch der Kerl! Nach etwa einer Stunde stellt er zudem fest: „It´s fucking hot in here, but I think you like it“, was mit einem dankbaren Gegröle erwidert wird und Hegg und seine Vikingerkumpanen an den Instrumenten veranlasst erst einmal die Hörner gen Himmel zu strecken und einen kräftigen Schluck davon zu nehmen. Als diese Aktion durch ein „Aaaah, fresh water“ gefolgt wird, fragt sich jedoch nicht nur der ungläubig dreinschauende Security, ob man vom Wasser trinken wirklich diesen Bauchumfang bekommen kann.

[thumb:right| Wie dem auch sei, nach „Gods of war arise“ verschwinden Amon Amarth für etwa eine Minute um „The pursuit of vikings“, „Versus the world“ und „Victorious march“ als Zugabe hinzulegen und zum Abschluss noch nach ein paar ihnen entgegengestreckten Händen zu grabschen, was wieder einmal beweist: Die sind ja gar nicht so blutrünstig und böse, sondern liefern, abgesehen von den in der Doublebass etwas untergegangenen Gitarren, eine verdammt geile und schleudertraumafördernde Show, diese Schweden, ähm, Vikinger.

Setlist:

01) Valhall Awaits Me
02) Runes To My Memory
03) Death In Fire
04) Fate Of Norns
05) Thousand Years Of Oppression
06) With Oden On Our Side
07) Asator
08) An Ancient Sign Of Coming Storm
09) Cry Of The Black Birds
10) The Last With Pagan Blood
11) Once Sent From The Golden Hall
12) Gods Of War Arise
13) The Pursuit Of Vikings
14) Versus The World
15) Victorious March

Albert Ranner

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