Sunrise Avenue Live: Dortmund, 19.11.2009, Westfalenhalle 3A

  • 02.02.2010
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Sunrise Avenue - Live: Dortmund, 19.11.2009, Westfalenhalle 3A - News
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Ein durchwachsener Auftritt der Finnen.

Die kleine Westfalenhalle in Dortmund war an diesem Novembertag eine der Stationen auf der „Popgasm”-Deutschlandtour der finnischen Band Sunrise Avenue. Auch wenn 3.000 Leute in die Halle hineinpassen, waren an diesem Abend lediglich 2.000 anwesend. Ob dies vielleicht an dem nur mäßig gelungenen zweiten Album lag?

Als Opener durfte die Kölner Mädchenband The Black Sheep das Publikum unterhalten, die erst kürzlich ihre Supporttour für The All American Rejects beendet hatten und deshalb hörbar eingespielt agierte. Locker und agil konnten sie selbst vorher ablehnend wirkende Zuhörer, nicht zu Letzt durch einen brillant ausgesteuerten Sound, begeistern. Zudem feierte Gitarristin Johanna Geburtstag, der mit Ständchen ihrer Bandkolleginnen und des Publikums honoriert wurde.

Nach einer ungewöhnlich langen Umbaupause kamen Samu Haber und seine Bandkollegen ins Rampenlicht. Es wurde sehr schnell deutlich, dass sich Sunrise Avenue live auffallend vom Sound ihrer Alben unterscheiden. Der Schwerpunkt lag von Beginn an auf rockiger Musik, zu hören in Songs wie „The whole Story”, in dem die Gitarren deutlich in den Vordergrund rückten und der Gesang um einiges kraftvoller ausfiel.

Der Aufbau der Bühne ermöglichte den Musikern auf verschiedenen Ebenen zu stehen, was auch ausgiebig genutzt wurde. Sänger Samu machte es sich zum Sport, ständig die Treppen rauf und runter oder um die Bühne herum in den Backstagebereich zu laufen. Als weitere Showeinlage wurde der neue Keyboarder Osmo Ikonen präsentiert, der sich auch als guter Sänger sowie als „Human Beatbox“ herausstellte.

Die Besucher konnten vom Sound an diesem Abend durchaus angetan sein, auch wenn hier und da der Bass etwas zu dominant und der Gesang nicht klar genug war. Dennoch dankte Sänger Samu Haber zum Ende des Konzertes nicht nur dem Publikum und der Vorband für ihr Erscheinen, sondern auch allen Mitarbeitern hinter der Bühne. Einziger Wehmutstropfen des Konzerts war die etwas glückliche Set-Reihenfolge. Nach dem starken Beginn mit „The whole story” und „Forever yours” (am Ende mit überraschenden Gitarrensoli), plätscherte das Konzert nämlich bis zu „Welcome to my life” etwas dahin und wurde erst gegen Ende wieder abwechslungsreicher zu werden.

Setlist:

  • Rising Sun
  • The Whole Story
  • Forever Yours
  • Monk Bay
  • Not Again
  • Bad
  • Destiny
  • Sail Away With Me
  • Welcome To My Life
  • Birds And Bees
  • Fairytale Gone Bad
  • Something Sweet
  • Dream Like A Child
  • Diamonds
  • Nasty

für CDstarts.de

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