Christina Aguilera - Back To Basics: Live And Down Under - Cover
Große Ansicht

Christina Aguilera Back To Basics: Live And Down Under


  • Label: RCA/Sony Music
  • Laufzeit: 130 Minuten
Artikel teilen:
5/10 Unsere Wertung Legende
4.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Optisch bietet Frau Aguilera auf „Back To Basics: Live And Down Under“, was man(n) von ihr erwarten darf.

Nachdem es bereits zur „Stripped“-Tournee ein Live-Dokument im DVD-Format gab, veröffentlicht Christina Aguilera nun auch zur erfolgreichen „Back To Basic“-Tour eine Live-DVD. Das im australischen Adelaide in einer pickepacke vollen Halle aufgezeichnete Konzert gleicht noch mehr als bei der ersten DVD-Produktion einer pompös aufgeblasenen Varietee- bzw. Zirkusveranstaltung mit massenhaft Tänzern, Backgroundsängerinnen, Feuerschluckern und Seiltänzerinnen. Die 90-Minuten-Show ist bis ins kleinste Detail durch arrangiert und wirkt dadurch nicht gerade publikumsnah, obwohl ein Teil der Konzertbesucher ungewöhnlich nah an der Bühne steht – vergleichbar mit den speziellen Fan-Pits bei den MTV Award-Shows. Schade, aber spontan ist hier rein gar nichts. Sogar die raren Publikumsansprachen scheinen von vorne bis hinten einstudiert zu sein, wodurch jede Natürlichkeit flöten geht.

Optisch bietet Frau Aguilera, was man(n) von ihr erwarten darf. Sie betritt die Bühne in einem neckischen Bühnenoutfit, dessen Stoffanteil im Laufe der ersten sechs Songs immer geringer wird. Doch kurz bevor man sich Sorgen machen muss, dass der DVD die Jugendfreigabe entzogen werden muss, entscheidet sich Frau Aguilera dazu, stofftechnisch wieder etwas aufzurüsten. Puh, das ging gerade noch mal gut! Später müssen die Klamotten aber wieder runter. Denn X-Tina ist natürlich „Still dirrty“!

Musikalisch wurde das Programm, dessen Löwenanteil aus Songs des aktuellen Albums besteht, so gestaltet, dass auch ältere Hits wie „Come on over“ oder „What a girl wants“ nahtlos in das souligere „Back To Basics“-Konzept passen. Auch diese Maßnahme trägt nicht unbedingt zur Abwechslung und Spannung bei, denn die überarbeiteten Arrangements sind gewiss nicht besser als die ursprünglichen. Am Ende bleibt eine farbenfrohe Show mit perfektem Sound und toller Lightshow, aber ohne großes Feeling.

Anspieltipps:

  • Understand
  • Oh mother
  • Candyman
  • Fighter

Neue Kritiken im Genre „Pop“
8/10

Voyage
  • 2021    
Diskutiere über „Christina Aguilera“
comments powered by Disqus